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Review: AHK Business Breakfast

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Am 14. Mai fand unser AHK Business Breakfast in Dubai statt.

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In der vergangenen Woche brachte das AHK Business Breakfast in Dubai rund 70 Mitglieder, Partner und Wirtschaftsvertreter zu einem hochaktuellen Austausch über die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region zusammen.

 

Zum Auftakt präsentierte Dr. Martin Henkelmann Erkenntnisse aus dem aktuellen AHK World Business Outlook Survey. Die Ergebnisse zeigen deutlich, wie stark geopolitische Spannungen, unterbrochene Lieferketten, steigende Logistik- und Versicherungskosten sowie die zunehmende Volatilität auf den globalen Energiemärkten das wirtschaftliche Umfeld prägen.

 

Gleichzeitig verdeutlicht die Umfrage auch die Resilienz deutscher Unternehmen in der Region. Trotz verhaltener Erwartungen hinsichtlich Geschäftsentwicklung und Investitionsbereitschaft in den kommenden zwölf Monaten bleibt das Vertrauen in die Region als Standort insgesamt stabil. Die ist ein klares Signal für das langfristige Potenzial und die wirtschaftliche Attraktivität der Region.

 

Interessant waren dabei auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Märkten: Während Lieferkettenprobleme sowie steigende Energie- und Rohstoffkosten branchenübergreifend zu den größten Herausforderungen zählen, scheinen einige Länder wie Oman aktuell weniger stark von den regionalen Entwicklungen betroffen zu sein.

 

Im Anschluss gab Sybille Pfaff, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Dubai, ein politisches Update und betonte die enge und verlässliche Partnerschaft zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit bleibe Deutschland ein starker wirtschaftlicher und politischer Partner der VAE. Hochrangige bilaterale Besuche und zahlreiche Kooperationsinitiativen unterstreichen die engen Beziehungen und die langjährige Freundschaft beider Länder.

 

Für die makroökonomische Einordnung sorgte anschließend Heena Nazir, Director bei Germany Trade & Invest, mit einer fundierten Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die GCC-Region. Im Fokus standen unter anderem regionale Wachstumsaussichten, die Auswirkungen der aktuellen Konflikte auf die Wirtschaftsentwicklung sowie Entwicklungen auf den Öl-, Projekt- und Außenhandelsmärkten.

 

Von der makroökonomischen Perspektive wechselte die Diskussion anschließend zur unternehmerischen Praxis im Rahmen der Paneldiskussion „From Outlook to Action: How Businesses Are Responding to Regional Uncertainty“. Gemeinsam mit Arslan Khan, Director Sales bei Hapag-Lloyd Middle East, Dr. Hamid Haqparwar, Managing Director von AGMC, sowie Helmut von Struve, CEO von Siemens Middle East & UAE, wurde diskutiert, wie Unternehmen mit der aktuellen Marktvolatilität umgehen, Lieferketten anpassen, Investitionsentscheidungen neu bewerten und trotz herausfordernder Rahmenbedingungen Wachstumschancen identifizieren.

 

Über Zahlen und Analysen hinaus zeigte der Morgen einmal mehr, wie wichtig offener Dialog und starke Netzwerke gerade in unsicheren Zeiten sind. Unser herzlicher Dank gilt allen Gastrednern, Mitgliedern und Partnern für den wertvollen Austausch.

 

 

 

 

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